Forschungsprojekt i-share zur Wirkung der Sharing Economy

Welchen Beitrag leisten Geschäftsmodelle der Sharing Economy zum nachhaltigen Wirtschaften in Deutschland? Dieser Frage möchten wir im Rahmen einer Forschungsplattform unter Beteiligung von Organisationen der Sharing Economy durch eine systematische Analyse verschiedener Modelle und durch eine großzahlige Erhebung nachgehen. 

i-share Atlas


Um den Beitrag abschätzen zu können, erstellen wir eine Karte der Sharing Economy Organisationen und Initiativen. Wir würden uns freuen, wenn Sie hier Ihre Initiative oder Organisation eintragen würden.
 

Neue Einträge im i-share Atlas

 

Aktuelles

 
Verschiedene Modelle der Sharing Economy versprechen, in unterschiedlicher Form zu Nachhaltigkeitszielen beizutragen. Leider fehlte bisher die Datengrundlage, um beurteilen zu können, welche Geschäftsmodelle und Organisationsformen welche spezifischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Wirkungen in Deutschland haben. Im Rahmen von i-share wurde ein Ansatz entwickelt und umgesetzt, um diese Forschungslücke zu schließen. Im i-share Report III werden Ergebnisse der Forschungsarbeiten vorgestellt. Herausgegeben wird der Report von Dominika Wruk und Achim Oberg aus dem i-share Forschungsnetzwerk.
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Welche gesellschaftliche Wirkung haben Community-Gärten? Wie groß ist der ökologische Beitrag, den Car-Sharing-Angebote leisten? Wie wirken sich digitale Plattformen auf die Wirtschaft aus? Welche Sharing Formen haben besonders starke soziale, ökologische oder ökonomische Wirkungen? Bei welchen Formen gibt es ein besonderes Potenzial, das gefördert werden sollte? Diese Fragen zu beantworten ist nicht leicht – und das aus mehreren Gründen. Im vorliegenden Kapitel stellen Achim Oberg, Dominika Wruk und Marina Friedrich zentrale Herausforderungen bei der Messung der Wirkungen von Sharing Organisationen vor und beschreiben, wie im Rahmen von i-share damit umgegangen wurde.
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Der entwickelte Lösungsansatz zur Modellierung von Wirkungen der Sharing Economy führt zu einer großen Komplexität bei der Auswertung der gesammelten Daten. Der Datensatz umfasst Angaben von 571 Organisationen aus 20 Sharing Formen, er hat 670 Spalten mit 183 Skalen und 954 Kategorien. Als weitere Verkomplizierung kommt hinzu, dass sowohl aus Sub-Indikatoren aggregierte Indikatoren als auch Nebenrechnungen erstellt werden müssen. Wie lässt sich ein solcher Datensatz unter den beschriebenen Nebenbedingungen auswerten? Im vorliegenden Kapitel beschreiben Achim Oberg, Olaf Kellermeier, Dominika Wruk, Tino Schöllhorn und Stefan Berwing die Analysestrategie bei i-share.
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Dominika Wruk, Achim Oberg und Olaf Kellermeier beschreiben im vorliegenden Kapitel zentrale Ergebnisse der Analysen: Die Sharing Economy in Deutschland hat aktuell insbesondere soziale Wirkungen. Die hohe Anzahl und Dauer der durch Sharing Organisationen in Gang gesetzten sozialen Interaktionen – insbesondere auch unter Fremden – erlaubt die Schlussfolgerung, dass Sharing Modelle einen Beitrag zur Steigerung von sozialen Beziehungen und des gesellschaftlichen Zusammenhalts leisten. Auch positive ökologische Wirkungen werden erzielt, denn Sharing Modelle bieten in vielen Bereichen Alternativen zu weniger nachhaltigen Angeboten. Ökonomische Wirkungen werden für Sharing Organisationen und ihre Communities realisiert. Der Umfang der ermittelten Einnahmen im Vergleich zu anderen Feldern oder Branchen ist bisher begrenzt, da viele Leistungen zu geringen Kosten oder unentgeltlich angeboten werden oder auch unter Einsatz von ehrenamtlicher Arbeit entstehen.
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In der organisationswissenschaftlichen Forschung spielt die Frage nach der Steuerung und Kontrolle von Organisationsmitgliedern eine gravierende Rolle. Das Aufkommen von neuartigen Geschäftsmodellen der Sharing Economy stellt die Gültigkeit des bestehenden Wissens allerdings vor zahlreiche Herausforderungen. Im vorliegenden Kapitel beschreiben Indre Maurer, Jennifer Klutt, Philipp Mosmann und Mark Okraku die Ergebnisse ihrer qualitativen und quantitativen Studien zu Steuerungs- und Kontrollmechanismen von Sharing Organisationen.
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Steuerung und Kontrolle in der Sharing Economy: Wie können Sharing Organisationen die Tätigkeiten ihrer Community-Mitglieder auf ein gemeinsames Ziel ausrichten?
Das i-share Wirkungsmodell: Wie gehen wir mit zentralen Herausforderungen bei der Messung von Wirkungen von Sharing Organisationen um?
Welche Wirkungen hat die Sharing Economy in Deutschland? Der i-share Report III ist nun online und bietet Antworten auf diese Frage
Empirische Ergebnisse: Welche Wirkungen hat die Sharing Economy in Deutschland?
Das i-share Simulationstool: Mit welcher Analysestrategie kann die Komplexität der gesammelten Daten bewältigt werden?
Prof. Dr. Dominika Wruk
Prof. Dr. Dominika Wruk
Prof. Dr. Achim Oberg
Prof. Dr. Achim Oberg