Forschungsprojekt i-share zur Wirkung der Sharing Economy

Welchen Beitrag leisten Geschäftsmodelle der Sharing Economy zum nachhaltigen Wirtschaften in Deutschland? Dieser Frage möchten wir im Rahmen einer Forschungsplattform unter Beteiligung von Organisationen der Sharing Economy durch eine systematische Analyse verschiedener Modelle und durch eine großzahlige Erhebung nachgehen. 

i-share Atlas


Um den Beitrag abschätzen zu können, erstellen wir eine Karte der Sharing Economy Organisationen und Initiativen. Wir würden uns freuen, wenn Sie hier Ihre Initiative oder Organisation eintragen würden.
 

Neue Einträge im i-share Atlas

 

Aktuelles

 
Im letzten Kapitel des i-share Reports II stehen die Arbeitsbedingungen und mögliche Potentiale von Freelancern in der Sharing Economy im Fokus des Interesses. Die Sharing Economy stellt Angebote für Freelancer auch in Form von Coworking Spaces bereit. Dort können Freelancer Arbeitsräume auf Basis flexibler Mietmodelle nutzen und haben die Möglichkeit, eine lokale Community aufzubauen. Die Arbeitsbedingungen und Potenziale, die Coworking Spaces Freelancern bieten, sollen besser verstanden werden. Auf Basis einer qualitativen Studie, die 104 Interviews mit Coworking Space NutzerInnen und BetreiberInnen sowie teilnehmende Beobachtungen umfasst, konnten Motive zur Nutzung von Coworking Spaces identifiziert werden. Ergebnisse der qualitativen Untersuchungen werden in diesem schließenden siebenten Kapitel dargestellt.
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Das sechste Kapitel des zweiten i-share Reports widmet sich dem Komplex der Arbeitsverhältnisse in der Gig Economy. Einige Online-Plattformen der Sharing Economy ermöglichen die kurzfristige, dynamische Vergabe kleiner Dienstleistungsaufträge (Gig Economy). Für AnbieterInnen stellen diese Online-Plattformen Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten zur Verfügung. Gig Work umfasst mithin verschiedene Arten von bezahlter, online erbrachter Arbeit, die als Aufgaben oder Projekte von den Gig Worker erbracht werden.
Die Herausforderungen, die dabei für AnbieterInnen entstehen, sowie Arbeitspraktiken zur Überwindung dieser Spannungen, sollten durch die Forschung bei i-share besser verstanden werden. Ziel dieses Kapitels ist es daher herauszufinden: Welche Spannungen und Paradoxe bestehen für Gig Worker auf digitalen Arbeitsplattformen? Und auf welche Arbeitspraktiken (z.B. Nutzung externer Funktionalitäten) greifen Gig Worker zur Überwindung dieser Spannungen zurück?
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Kapitel Fünf untersucht das Phänomen ehrenamtlicher Freiwilligenarbeit innerhalb lokaler Sharing Organisationen und knüpft an Kapitel Vier im zweiten i-share Reports an. Lokal ausgerichtete Sharing Organisationen sind oftmals auf die Freiwilligenarbeit von ehrenamtlichen Unterstützern angewiesen, um Leistungen erbringen zu können. Die Grenzen zwischen Freiwilligenarbeit und Nutzung der Leistungsangebote sowie zwischen Freiwilligenarbeit und hauptamtlicher Arbeit können in lokal ausgerichteten Organisationen verschwimmen. Die Merkmale der Freiwilligenarbeit in Sharing Organisationen sollten daher besser verstanden und dem Thema insgesamt mehr Aufmerksamkeit in der Debatte über die Wirkung der Sharing Economy zuteil werden. Auf Grundlage qualitativer und quantitativer Daten wird sich in diesem Kapitel vor allem folgender Fragen gewidmet: In welchen Organisationen arbeiten Freiwillige? Wer sind die Freiwilligen? Was bringen die freiwillig Arbeitenden in die Organisationen ein? Wie wird die Bindung zwischen den Freiwilligen und den Organisationen gefördert?
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Im vierten Kapitel wird das Thema "Arbeit" in der Sharing Economy deskriptiv beleuchtet und dargelegt. Dazu werden Organisation und Besonderheiten der Arbeit von drei verschiedenen Personengruppen (AnbieterInnen, MitarbeiterInnen und Ehrenamtliche) in der deutschen Sharing Economy beschrieben. Gleichzeitig sollen auch die Spezifika der Personengruppen berücksichtigt werden. In diesem Kapitel wird sich insbesondere auf AnbieterInnen und MitarbeiterInnen konzentriert. Freiwilligenarbeit wird gesondert Kapitel 5 ("Freiwilligenarbeit in lokal ausgerichteten Sharing-Economy- Organisationen") behandelt.
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Das dritte Kapitel des zweiten i-share Reports nimmt die Online-Selbstdarstellung von Sharing Organisationen in den Blick. Der Internetauftritt ist für Organisationen in den letzten Jahren zu einem primären Kontaktpunkt mit unterschiedlichen Stakeholdergruppen geworden. Potenzielle NutzerInnen oder AnbieterInnen, Investoren und Sponsoren haben auf der Webseite die Möglichkeit, sich über die Organisation zu informieren, mit ihr zu kommunizieren, Produkte zu erwerben oder Dienstleistungen zu buchen. Nicht zuletzt bietet der Internetauftritt einen zunehmend wichtigeren Rekrutierungskanal. BewerberInnen informieren sich häufig über die Karriereseiten der Organisationen und nennen diese als wichtige und glaubwürdige Quelle.
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Ansprechpartner des i-share Konsortiums

 
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Die Positionierung von Sharing- Economy-Organisationen zum Thema Arbeit
Arbeitsbedingungen auf digitalen Plattformen
Freelancer in der Sharing Economy
Quantitative Erhebung zum Thema Arbeiten in der Sharing Economy
Freiwilligenarbeit in lokal ausgerichteten Sharing-Economy-Organisationen
Prof. Dr. Dominika Wruk
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Prof. Dr. Achim Oberg
Prof. Dr. Achim Oberg