News

 
Das sechste Kapitel des zweiten i-share Reports widmet sich dem Komplex der Arbeitsverhältnisse in der Gig Economy. Einige Online-Plattformen der Sharing Economy ermöglichen die kurzfristige, dynamische Vergabe kleiner Dienstleistungsaufträge (Gig Economy). Für AnbieterInnen stellen diese Online-Plattformen Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten zur Verfügung. Gig Work umfasst mithin verschiedene Arten von bezahlter, online erbrachter Arbeit, die als Aufgaben oder Projekte von den Gig Worker erbracht werden.
Die Herausforderungen, die dabei für AnbieterInnen entstehen, sowie Arbeitspraktiken zur Überwindung dieser Spannungen, sollten durch die Forschung bei i-share besser verstanden werden. Ziel dieses Kapitels ist es daher herauszufinden: Welche Spannungen und Paradoxe bestehen für Gig Worker auf digitalen Arbeitsplattformen? Und auf welche Arbeitspraktiken (z.B. Nutzung externer Funktionalitäten) greifen Gig Worker zur Überwindung dieser Spannungen zurück?
mehr...
 
Kapitel Fünf untersucht das Phänomen ehrenamtlicher Freiwilligenarbeit innerhalb lokaler Sharing Organisationen und knüpft an Kapitel Vier im zweiten i-share Reports an. Lokal ausgerichtete Sharing Organisationen sind oftmals auf die Freiwilligenarbeit von ehrenamtlichen Unterstützern angewiesen, um Leistungen erbringen zu können. Die Grenzen zwischen Freiwilligenarbeit und Nutzung der Leistungsangebote sowie zwischen Freiwilligenarbeit und hauptamtlicher Arbeit können in lokal ausgerichteten Organisationen verschwimmen. Die Merkmale der Freiwilligenarbeit in Sharing Organisationen sollten daher besser verstanden und dem Thema insgesamt mehr Aufmerksamkeit in der Debatte über die Wirkung der Sharing Economy zuteil werden. Auf Grundlage qualitativer und quantitativer Daten wird sich in diesem Kapitel vor allem folgender Fragen gewidmet: In welchen Organisationen arbeiten Freiwillige? Wer sind die Freiwilligen? Was bringen die freiwillig Arbeitenden in die Organisationen ein? Wie wird die Bindung zwischen den Freiwilligen und den Organisationen gefördert?
mehr...
 
Im vierten Kapitel wird das Thema "Arbeit" in der Sharing Economy deskriptiv beleuchtet und dargelegt. Dazu werden Organisation und Besonderheiten der Arbeit von drei verschiedenen Personengruppen (AnbieterInnen, MitarbeiterInnen und Ehrenamtliche) in der deutschen Sharing Economy beschrieben. Gleichzeitig sollen auch die Spezifika der Personengruppen berücksichtigt werden. In diesem Kapitel wird sich insbesondere auf AnbieterInnen und MitarbeiterInnen konzentriert. Freiwilligenarbeit wird gesondert Kapitel 5 ("Freiwilligenarbeit in lokal ausgerichteten Sharing-Economy- Organisationen") behandelt.
mehr...
 
Das dritte Kapitel des zweiten i-share Reports nimmt die Online-Selbstdarstellung von Sharing Organisationen in den Blick. Der Internetauftritt ist für Organisationen in den letzten Jahren zu einem primären Kontaktpunkt mit unterschiedlichen Stakeholdergruppen geworden. Potenzielle NutzerInnen oder AnbieterInnen, Investoren und Sponsoren haben auf der Webseite die Möglichkeit, sich über die Organisation zu informieren, mit ihr zu kommunizieren, Produkte zu erwerben oder Dienstleistungen zu buchen. Nicht zuletzt bietet der Internetauftritt einen zunehmend wichtigeren Rekrutierungskanal. BewerberInnen informieren sich häufig über die Karriereseiten der Organisationen und nennen diese als wichtige und glaubwürdige Quelle.
mehr...
 
Dieses Kapitel des zweiten i-share Reports präsentiert die Ergebnisse einer Diskursanalyse der Auswirkungen der Sharing Economy auf die Arbeitswelt/-form vornehmlich im Kontext der AnbieterInnen. Dabei wurden wissenschaftliche und öffentliche Diskurse untersucht. In den letzten Jahren wurde die Frage, welche Auswirkungen die Sharing Economy auf die Arbeitswelt hat, immer stärker öffentlich debattiert. Wodurch sind diese Debatten gekennzeichnet? Was sind zentrale Themen und Besonderheiten in Bezug auf die einzelnen Personengruppen? Hierbei stehen insbesondere AnbieterInnen (= Personen, die Waren/Dienstleistungen oder direkt ihre Arbeitskraft [auch unentgeltlich] über eine Sharing Organisation anbieten) im Fokus des Interesses; denn die Neuerungen und Auswirkungen dieser Arbeitsform wurden als maßgeblich kennzeichnend für die Sharing Economy angesehen.
mehr...
 
How can appropriate legal frameworks and cooperative platforms ensure a better distribution of economic gains and secure social rights in the platform economy? Together with Smart Belgium, Pour la Solidarité and the Utrecht University, the ifm organizes this session, that addresses both challenges that major digital platforms bring upon communities across Europe and possible solutions, both at institutional and organizational level, that can counteract these. The session takes place on the second day of the event, on May 27,, 11.30 am - 1.00 pm CET
mehr...
 
Der erste i-share Report nimmt die deutsche “Sharing Economy” in den Blick und stellt die Frage, was die Sharing-Economy-Organisationen in Deutschland ausmacht und kennzeichnet. Im ersten i-share Report werden dazu Ergebnisse des i-share Forschungsnetzwerks zusammengefasst, die mehr über Besonderheiten und Merkmale von Sharing Organisationen und ihre Verbreitung in Deutschland verraten.
mehr...
 
Das geographische "Wo" der Sharing Economy wird im zweiten Kapitel des erstens i-share Report u.a. unter die Lupe genommen. Zwischen Stadt und Land herrscht bekanntermaßen ein eigentümliches Verhältnis. Doch wie sieht es in dieser Hinsicht mit der Sharing Economy in Deutschland aus? Wo und vor allem in welchen Bereichen in Deutschland agieren Sharing Organisationen? Ist die Sharing Economy ein rein urbanes Phänomen oder besitzt das Rurale gleichermaßen seine eigenen Formen des gemeinschaftlichen Teilens, Nutzens und Besitzens? Ein Kapitel von Achim Oberg, Dominika Wruk, Stefan Berwing, Olaf Kellermeier und Tino Schöllhorn – Forschungsteams ifm Universität Mannheim und Plattform GmbH. 
mehr...
 
Tauschen, Teilen und Verleihen – nur moderne Phänomene? Mitnichten! Im dritten Kapitel des ersten i-Share Reports geht es um die Frage welche historischen Formen gemeinschaftlicher Ressourcennutzung zu konstatieren sind und wie sich diese so systematisieren lassen, dass sie mit modernen Formen des "Sharings" vergleichbar sind. Es zeigen sich vielseitige Verbindungen zwischen modernen und historischen Formen der gemeinschaftlichen Ressourcennutzung. Die moderne "Sharing Economy" emergiert nicht aus dem Nichts, sondern knüpft vermittelt über Transformations- und Imitationsmechanismen, an historische Sharing-Traditionen an. Die Autorinnen Indre Maurer, Philipp Mosmann, Jennifer Klutt
und Mark Okraku (Forschungsteam Universität Göttingen) sprechen in diesem Zusammenhang von einer Renaissance gemeinschaftlicher Ressourcennutzung.
mehr...
 
Im vierten Kapitel des ersten i-share Reports stehen sogenannte "Communities" im Fokus des Interesses. So sind Communities eine essentielle Komponente der Sharing-Economy-Organisationen und eine notwendige Bedingung für deren Erfolg und Überleben. Doch welche Modalitäten und Formen von Communities in der Sharing Economy können genau diskriminiert werden? Wie stellen die Sharing-Economy-Organisationen bei aller Heterogenität sicher, dass ihre Communities an einheitlichen bzw. gemeinschaftlichen Zielen ausgerichtet sind? Wie lassen sich Communities steuern, koordinieren und kontrollieren? Diesen Fragen gehen Indre Maurer, Philipp Mosmann, Jennifer Klutt und Mark Okraku von der Universität Göttingen in diesem Artikel nach.
mehr...
News erstellen
Arbeitsbedingungen auf digitalen Plattformen
Erster Teil des i-share Reports als PDF verfügbar
Session on the Potential of Cooperative Models for the Platform Economy at the EUSES
Verbreitung der Sharing Economy in Deutschland
Quantitative Erhebung zum Thema Arbeiten in der Sharing Economy
Freiwilligenarbeit in lokal ausgerichteten Sharing-Economy-Organisationen
Flexibilität oder Sicherheit – Debatten zum Themenfeld Arbeiten in der Sharing Economy
Die Positionierung von Sharing- Economy-Organisationen zum Thema Arbeit
News erstellen
RSS
Steuerung und Kontrolle von Communities in der Sharing Economy
Die Sharing Economy als historisches Phänomen