Achim Oberg und Dominika Wruk (Uni Mannheim): Welche Wirkungen haben unterschiedliche Organisationsmodelle in der Sharing Economy?

Verschiedene Organisationsmodelle in der Sharing Economy versprechen, in unterschiedlicher Form zu ökonomischen, sozialen und ökologischen Zielen beizutragen. Bisher fehlt jedoch eine systematische und vergleichende Analyse der Wirkungen. Beim fünften i-share Symposium am 25. Juni werden hierzu aktuelle Ergebnisse aus einer Umfrage unter Sharing Economy Organisationen in Deutschland vorgestellt.

Um Wirkungen von Sharing-Economy Organisationen zu ermitteln, wurde ausgehend von der Input-Output-Outcome-Impact (IOOI)-Wirkungskette ein Modell etnwickelt, dass Wirkungszusammenhänge in der Sharing Economy abbildet. Bei der (IOOI)-Wirkungskette handelt es sich um ein etabliertes Instrument zur Wirkungsanalyse, welches den Zusammenhang zwischen eingesetzten Ressourcen (Input), Aktivitäten und Leistungen (Ouput), Effekten auf Zielgruppen (Outcome) und Konsequenzen für Wirtschaft und Gesellschaft (Impact) beschreibt. Auf ideser Basis wurde ein Fragebogen entwickelt und eine Befragung unter Sharing-Economy Organisaitonen wurde durchgeführt. Erste Ergebnisse der Analysen werden auf dem Symposium vorgestellt.

Weitere Informationen zum Symposium und die Möglichkeit sich anzumelden finden Sie hier:
https://www.i-share-economy.org/de/fuenftes-i-share-symposium

Über die Vortragenden

Dr. Achim Oberg leitet das Forschungsteam „Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit im Mittelstand“ am Institut für Mittelstandsforschung an der Universität Mannheim. Achim Oberg studierte Wirtschaftsinformatik an der Universität Mannheim und an der Universität St. Gallen und promovierte an der Universität Jena. In seiner Forschung verwendet er netzwerkanalytische und statistische Verfahren, um komplexe Prozesse der Digitalisierung von Organisationen zu erfassen und zu verstehen. Zur Erklärung inner- und inter-organisationaler Phänomene setzt Achim Oberg organisationstheoretische und soziologische Ansätze ein.

Dr. Dominika Wruk ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim. Dort forscht sie zur Entstehung und Verbreitung neuer Organisationsformen und -Konzepte und dazu, wie diese bestehende Branchen und Felder beeinflussen. Sie koordiniert das i-share Projekt mit und leitet seit Juni 2017 eine SÖF-Nachwuchsgruppe.


10.06.19