Artikel „Plattformorganisation in der neuen digitalen Wirtschaft“

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In diesem Artikel diskutieren Georg Reischauer und Johanna Mair, in welcher Beziehung Plattformorganisationen in der Sharing Economy zu den von ihnen gehosteten sogenannten Hybrid Communities stehen und welche der in der Literatur vorgeschlagenen strategischen Antworten zur Minimierung der Abhängigkeit einer Plattformorganisation von ihrer hybriden Communities noch gelten.

Derzeit erleben wir eine neue Welle der digitalen Wirtschaft. Ein Paradebeispiel ist die Sharing Economy, in der eine Organisation eine Plattform für ihre Online Community, die Summe der Personen, die miteinander interagieren, um Waren und Dienstleistungen auszutauschen, betreibt. Die Sharing Economy verwischt mehrere Grenzen des Wirtschaftslebens - eine Tatsache, der die bisherige Forschung bisher nur wenig Beachtung geschenkt hat. Es wird plädiert, in diesem Kontext zwei Aspekte der Sharing Economy zu betrachten. Erstens wird das Konzept der hybriden Gemeinschaft vorgestellt. Damit wird eine Variante einer Online Community bezeichnet, die die verwischenden Grenzen der Sharing Economy widerspiegelt. In einer hybriden Community interagieren Einzelpersonen sowohl online als auch offline und konsumieren und produzieren. Zweitens werden die von der bisherigen Forschung untersuchten strategischen Reaktionen zur Minimierung der Abhängigkeit einer Organisation von externen Akteuren dahingehend analysiert, inwiefern sie im Kontext von Plattformorganisation und hybriden Online Community zutreffen.

Referenz

Reischauer, G. & Mair, J. (2018): Platform Organizing in the New Digital Economy: Revisiting Online Communities and Strategic Responses. Research in the Sociology of Organizations, 57: 113-135.

doi.org/10.1108/S0733-558X20180000057005 

Link zur Veröffentlichung: https://www.emerald.com/insight/content/doi/10.1108/S0733-558X20180000057005/full/html


02.11.18

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