Während die Sharing Economy floriert, wird der Beitrag von Ehrenamtlichen häufig übersehen

Julia Kristin Göhringer und Johanna Mair analysieren in einem Blog-Artikel die sozialen Aspekte von Sharing Economy Organisationen im Nonprofit-Bereich.

Für viele steht die Sharing Economy für eine Verschlechterung von Arbeitsbedingungen. Was in öffentlichen Debatten über die entlohnte Arbeit in der Sharing Economy oft zu kurz kommt, ist, dass insbesondere Sharing Economy Organsationen im Nonprofit-Bereich auf freiwillige Arbeit setzen. Welche Sharing Organisationen arbeiten durch und mit Ehrenamtlichen? Welche Eigenschaften weisen die ehrenamtlich Tätigen auf? Was tragen sie zur Organisation bei? Wie fördern die Organisationen ihre Bindung zu den Ehrenamtlichen? Julia Kristin Göhringer und Johanna Mair geben einen Überblick über soziale Aspekte von Sharing Economy Organisationen aus der Perspektive von ehrenamtlich Tätigen, die sich dort engagieren. Ehrenamtliche setzen sich typischerweise für soziale und ökologische Ziele auf lokaler Ebene ein, z.B. in Repair-Cafés, Gemeinschaftsgärten und Carsharing-Organisationen. Sie sind tendenziell eher älter und verbringen viel und regelmäßig Zeit in ihrem Ehrenamt. Häufig signalisieren Organisationen ihre Wertschätzung von ehrenamtlicher Tätigkeit durch fortlaufende Kommunikation und gemeinsame Aktivitäten.

 

Link zur Veröffentlichung: https://blogs.lse.ac.uk/businessreview/2020/03/11/the-sharing-economy-is-thriving-but-the-work-of-volunteers-is-often-overlooked/ 

 


16.03.20