Projektteam

Institut für Mittelstandsforschung, Universität Mannheim

Prof. Dr. Michael Woywode ist Leiter des Instituts für Mittelstandsforschung an der Universität Mannheim. Michael Woywode promovierte im Fach Volkswirtschaftslehre und habilitierte im Fach Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Er verbrachte zwei Jahre als Gastwissenschaftler an der Stanford University und hatte den Lehrstuhl für Internationales Management an der RWTH Aachen inne. Seit September 2007 ist Michael Woywode Inhaber des Lehrstuhls für Mittelstandsforschung und Entrepreneurship sowie Leiter des Instituts für Mittelstands­forschung an der Universität Mannheim. Seine wissenschaftlichen Arbeiten sind in hochrangigen wirtschaftswissenschaftlichen Journalen erschienen. Namhafte Stiftungen wie die Volkswagen Stiftung, die Alexander von Humboldt Stiftung oder die Deutsche Forschungsgemeinschaft haben seine bisherigen Forschungsvorhaben finanziell unterstützt. In den vergangenen Jahren hat Michael Woywode darüber hinaus Forschungsprojekte für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie für das Bundesministerium für Bildung und Forschung durchgeführt.
Dr. Achim Oberg leitet das Forschungsteam „Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit im Mittelstand“ am Institut für Mittelstandsforschung an der Universität Mannheim. Achim Oberg studierte Wirtschaftsinformatik an der Universität Mannheim und an der Universität St. Gallen und promovierte an der Universität Jena. In seiner Forschung verwendet er netzwerkanalytische und statistische Verfahren, um komplexe Prozesse der Digitalisierung von Organisationen zu erfassen und zu verstehen. Zur Erklärung inner- und inter-organisationaler Phänomene setzt Achim Oberg organisationstheoretische und soziologische Ansätze ein.
Dr. Dominika Wruk ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsteam „Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit im Mittelstand“ am Institut für Mittelstandsforschung an der Universität Mannheim. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und an der Ecole de Management in Bordeaux mit den Schwerpunkten Logistik, Industriebetriebslehre und Internationales Management und promovierte an der Universität Mannheim. Ein zentrales Forschungsgebiet von Dominika Wruk ist die Entstehung und Diffusion moderner Organisations- und Managementkonzepte. Dominika Wruk beschäftigt sich sowohl theoretisch als auch empirisch damit, wie Konzepte Eingang finden in große Unternehmen und in KMU, wie sie dort aufgegriffen und kombiniert werden.
 

Professur für Organisation und Unternehmensentwicklung, Georg-August-Universität Göttingen

Prof. Dr. Indre Maurer ist seit 2012 Inhaberin der Professur für Organisation und Unternehmensentwicklung an der Universität Göttingen. Vor ihrem Wechsel nach Göttingen habilitierte sie sich an der Universität zu Köln mit dem Thema „The Implications of Social and Institutional Embeddedness for Firm Governance and Performance Outcomes“. Ihre Promotion zum Thema „Netzwerke von Biotechnologie Start-Ups“ schloss sie an der Universität Augsburg ab, an der sie zuvor Betriebswirtschaftslehre sowie Sozioökonomie studiert hatte.
In ihren aktuellen empirischen Projekten untersucht Indre Maurer die Netzwerkbeziehungen temporärer sowie nachhaltigkeitsorientierter Organisationen. Hier interessiert sie insbesondere die Bedeutung der relationalen Einbettung und Steuerung von Netzwerkbeziehungen für das Wachstum und die Innovationsfähigkeit dieser Organisationen.
Indre Maurer hat zwei Forschungsaufenthalte an der Stanford University verbracht und war als Gastprofessorin an der Université de Rennes tätig. Für ihre Forschungs- und Lehraktivitäten erhielt sie mehrere Preise und Auszeichnungen.
Jennifer Klutt, M.Sc. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Organisation und Unternehmensentwicklung der Georg-August-Universität Göttingen. Nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau absolvierte sie ihr Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre und ihr Masterstudium der Unternehmensführung an der Universität Göttingen. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Sharing Economy, insbesondere der Auswirkungen neuer Arbeitsformen.
Philipp Mosmann, M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Organisation und Unternehmensentwicklung der Georg-August-Universität Göttingen. Er studierte Geschichte und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Göttingen und der Universidad Complutense in Madrid mit den Schwerpunkten Organisation und Unternehmensentwicklung.

Mark Okraku, M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Organisation und Unternehmensentwicklung der Georg-August-Universität Göttingen. Er studierte Soziologie an der Universität Duisburg-Essen mit wirtschafts- und arbeitssoziologischem Schwerpunkt.

 

Hertie School of Governance

Prof. Johanna Mair, PhD. ist Professorin für Management, Organisation und Leadership an der Hertie School of Governance in Berlin, Deutschland. Zudem ist sie Visiting Scholar am Stanford Center on Philanthropy and Civil Society und die akademische Herausgeberin des Magazins „Stanford Social Innovation Review.“ Von 2001 bis 2011 ist Johanna Mair Professorin für Strategisches Management an der IESE Business School in Barcelona. In dieser Zeit ist sie unter anderem Gastprofessorin an der Harvard Business School. Sie unterrichtet heute noch regelmäßig an der Harvard Kennedy School und am INSEAD. Ihren PhD in Management erhält sie vom INSEAD, Frankreich.
In ihrer Forschung beschäftigt sich Johanna Mair mit neuen Organisationsformen und institutionellen Veränderungen, die sowohl wirtschaftliche als auch soziale Entwicklung ermöglichen. Besonders interessiert sie sich dabei für die Rolle unternehmerischen Handelns und innovativer Prozesse.
Neben ihren akademischen Verpflichtungen agiert sie als Vice Chair des Global Agenda Council on Social Innovation des World Economic Forum. Sie berät Regierungen und Stiftungen zum Thema Soziale Innovation und sitzt im Kuratorium und im Aufsichtsrat führender Stiftungen, Impact Investors und Sozialunternehmer.
Professor Helmut K. Anheier ist seit 2009 Professor of Sociology und Dean der Hertie School of Governance. Seit 2006 ist er darüber hinaus als Professor für Soziologie an der Universität Heidelberg tätig, wo er das Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen (CSI) mitbegrün-dete und weiterhin leitet. 1986 erhielt er seinen PhD an der Yale University. Er ist Fellow an der Luskin School of Public Affairs der University of California in Los Angeles, wo Prof. Anheier von 2001 bis 2009 als Professor tätig war. In diesem Zeitraum war er auch Centennial Professor an der London School of Economics. Er ist der Gründungsdirektor des Centre for Civil Society an der London School of Economics und des Center for Civil Society an der University of California in Los Angeles. Vor seiner akademischen Laufbahn war er als Social Affairs Officer bei den Ver-einten Nationen tätig. Prof. Anheier forscht derzeit zur gesellschaftlichen Rolle von Stiftungen sowie zu theoretischen und methodischen Zugängen in der Globalisierungsforschung. Er ist der Mitherausgeber des jährlichen „Global Civil Society Yearbook“ (mit Mary  Kaldor und Marlies Glasius) sowie der „Cultures and Globalization Series“ (mit Raj Isar). Er hat zudem zahlreiche Publikationen verfasst, darunter „Foundations and American Society“ (mit David Hammack, 2009, Brookings Institution Press) und „Nonprofit Organizations: Theory, Management and Policy“ (2005, Routledge). Seine neuste Publikation ist „A Versatile American Institution“ (mit David Hammack, 2013, Brookings).

Georg Reischauer ist lokaler Projektmanager und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hertie School of Governance. Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Wien und der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie als Gastforscher an der University of California Berkeley tätig. Er studierte Betriebswirtschaft, Soziologie und Philosophie an der Universität Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien und der Fachhochschule Wiener Neustadt und verbrachte Teile seines Studiums unter anderem an der University of Chicago, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Organisation und das Management von kollaborativer Innovation.

 

Lehrstuhl für ABWL, Public & Nonprofit Management, Universität Mannheim

Prof. Dr. Bernd Helmig ist seit August 2008 Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine BWL, Public & Nonprofit Management an der Universität Mannheim. Ferner fungierte er von 2009-2011 als akademischer Direktor für den Bereich "Executive Education" an der Mannheim Business School gGmbH, dem organisatorischen Dach der Management-Weiterbildung der Fakultät für BWL der Universität Mannheim. Von 2008 bis 2010 war er zudem Prodekan für Internationale Beziehungen der Fakultät für BWL. Von 2001 bis 2008 war Prof. Helmig Ordinarius für BWL und Inhaber des Lehrstuhls für Nonprofit Management & Marketing an der Universität Freiburg/Schweiz sowie Direktor des dortigen Verbandsmanagement Instituts (VMI; 2005 bis 2008). In dieser Funktion leitete er den Executive Master of Business Administration (MBA) für Nonprofit-Organisations-Management. Prof. Helmig war in 2002 Visiting Faculty Guest an der Harvard Business School (Boston/Cambridge/Massachussetts, USA) und 1999 sowie 2006 Visiting Scholar an der University of Edinburgh (Schottland, UK). In 2007 erhielt er einen Ruf an die Universität Hamburg auf eine Professur für Public Management, in 2012 einen Ruf an die Technische Universität München auf eine Professur für Sport- und Gesundheitsmanagement. Beide Rufe nahm Bernd Helmig jedoch nicht an.
Prof. Helmig ist Verfasser und Herausgeber von zahlreichen Büchern und Fachartikeln sowie der Schriftenreihe "Marktorientiertes Nonprofit-Management" bei Springer Gabler. Ferner fungiert Prof. Helmig als Mitherausgeber renommierter wissenschaftlicher Fachzeitschriften. Hierzu zählen die Editorial bzw. Advisory Boards von: European Management Journal, International Review on Public and Nonprofit Marketing, Journal of Nonprofit and Public Sector Marketing, Nonprofit Management & Leadership, Nonprofit & Voluntary Sector Quarterly, Voluntas - International Journal of Voluntary and Nonprofit Organizations
Marina Friedrich, M.Sc. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für ABWL, Public & Nonprofit Management an  der Universität Mannheim. Zudem ist sie Doktorandin am Center for Doctoral Studies in Business (CDSB) an der Graduate School of Economic and Social Sciences (GESS) der Universität Mannheim. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und an der HEC Paris mit den Schwerpunkten Public und Nonprofit Management sowie Controlling. In Ihrer Forschung befasst Marina Friedrich sich mit Effizienzanalysen und Fragen des Nachhaltigkeitsmanagements.
 

Lehrstuhl für Information Systems & Management, Universität Augsburg

Prof. Dr. Daniel Veit ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, mit Schwerpunkt Information Systems & Management am Institut für Betriebswirtschaftslehre der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg. Er hat eine durch die Villum Foundation geförderte forschungsorientierte Gastprofessur an der Copenhagen Business School, Dänemark, inne. Er berät als Senior Advisor die Mannheim Business School gGmbH, an der er in den vergangenen Jahren den Aufbau des Executive MBA Programms geprägt hat.
Im Rahmen seiner Forschung befasst sich Prof. Dr. Veit mit Fragestellungen im Bereich der Adoption von digitalen Infrastrukturen und neuen Phänomenen in Unternehmen und Gesellschaft. Im Vordergrund seines Interesses stehen theoriebildende Arbeiten. Methodisch bringt er qualitative und quantitative empirische Verfahren zum Einsatz, um Erkenntnisse über die Auswir-kungen elektronischer Medien zu erfassen. Daraus leitet er auch Implikationen für die Praxis sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Regierungen, gesellschaftliche Gruppierungen und Individuen ab.
Veit studierte Mathematik an der TU München und Justus-Liebig-Universität Gießen und ver-brachte Teile seines Studiums an der TU Wien und University of Maryland, College Park, US. Im Anschluss promovierte er 2002 an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Karlsruhe (TH), an der er sich 2006 habilitierte. Von 2006 bis 2013 hatte Dr. Veit den Dieter-Schwarz-Stiftungslehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim inne. Veit war er als Gastwis-senschaftler an der University of California in Berekely, USA, tätig und arbeitete als Gastprofes-sor an der Copenhagen Business School in Dänemark.

Adeline Frenzel, M.Sc. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Information Systems und Management der Universität Augsburg. Sie studierte Geographie und Regionalplanung sowie Management und Tourismus an der Katholischen Universität (KU) Eichstätt-Ingolstadt. Zudem absolvierte sie Auslandsaufenthalte an der University of Nottingham, Großbritannien und an der University of Tartu, Estland.

Alexander Frey, M.Sc. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Information Systems und Management der Universität Augsburg. Er studierte Wirtschaftsinformatik an der Universität Augsburg und an der Technischen Universität München. Teile seines Studium verbrachte er an der Korea University in Seoul, Südkorea.
Manuel Trenz ist Akademischer Rat und Habilitand an der Universität Augsburg. Darüberhinaus ist er als Research Associate im Forschungsbereich Informations- und Kommunikationstechnologien am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) tätig. Er promovierte im Rahmen des Information Systems Programms der Graduate School of Economic & Social Sciences an der Universität Mannheim zum Thema "Multichannel commerce: A consumer perspective on the integration of physical and electronic channels". Im Rahmen seiner Promotion war er zunächst als DFG-Stipendiat und später als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mannheim und an der Universität Augsburg tätig. Seine Forschung adressiert die Wirkung digitaler Transformationen und Innovationen auf Individuen und Organisationen in Wirtschaft und Gesellschaft, insbesondere stehen hierbei digitale Dienstleistungen, Konvergenz von physikalischen und digitalen Märkten, sowie resultierende soziale Herausforderungen wie die Sharing Economy oder Veränderungen der Privatsphäre im Vordergrund.
 

Forschungsinstitut für Urban Management und Governance, Wirtschaftsuniversität Wien

Markus Höllerer leitet das Institut für Public Management und Governance an der Wirtschaftsuniversität Wien und ist zudem affiliierter Professor am Forschungsinstitut für Urban Management und Governance. Darüber hinaus hat er eine Lehr- und Forschungsstelle an der UNSW Business School in Sydney (Australien) inne. Markus Höllerer ist derzeit Präsident der European Group for Organizational Studies (EGOS) sowie im Board diverser internationaler Zeitschriften vertreten. Als Autor zahlreicher Veröffentlichungen forscht er zu vielfältigen Themen in den Bereichen neoinstitutionalistische Organisationstheorie und Public Management und Governance, zu neuen Modellen und Konzepten der Organisation und Steuerung im privaten, öffentlichen, und zivilgesellschaftlichen Sektor sowie zu Problemen intersektoraler/kollaborativer Governance.

Renate Meyer leitet das Institut für Organization Studies und ist eine von zwei Leiterinnen des Forschungsinstituts für Urban Management und Governance der Wirtschaftsuniversität Wien. Seit 2009 hat sie eine permanente Gastprofessur an der Copenhagen Business School inne. Renate Meyer ist Mitglied des Executive Boards der Organization & Management Theory (OMT) Division der Academy of Management. Sie war mehrere Jahre Vorstandsmitglied der European Group for Organizational Studies (EGOS) und ist Senior Editor der Fachzeitschrift Organization Studies. Renate Meyer forscht in den Bereichen Urban Governance, Steuerungsstrukturen öffentlicher Organisationslandschaften, Entstehung und Verbreitung neuer Organisationsformen und Managementkonzepte sowie Formen von kollaborativer Governance.

Sebastian Vith ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Public Management und Governance der Wirtschaftsuniversität Wien. Er studierte Soziologie und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Innsbruck und war anschließend in der Unternehmensberatung sowie als Lehrbeauftragter an der Universität Innsbruck tätig.

 

Plattform GmbH

Olaf Kellermeier, Dipl.-Wirt.-Inf studierte bis 2000 Wirtschaftinformatik an der Universität Mannheim mit den Schwerpunkten „Softwaretechnologie, Systemanalyse und –design sowie Komponentenbasierte Entwicklung“, Rechnernetze und Logistik. Nach dem Studium arbeitete er als Leiter der Anwendungsentwicklung und Projektleiter bei einem Startup, dass Intranet-Plattformen zur Verbesserungen der internen Kommunikation konzipierte und entwickelte. Seit 2004 ist er Gesellschafter-Geschäftsführer der Plattform GmbH, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine Standardplattform für den Aufbau von Internetpräsenzen und Internetcommunities zu etablieren.